Diese Homepage ist im Wesentlichen drei Themen gewidmet:

  • Alles, was mit Sprache zu tun hat, interessiert mich, weil ich Linguistin (Anglistik, Germanistik und Niederlandistik) bin.
  • Technik interessiert mich nicht zuletzt, weil ich 20 Jahre in der EDV gearbeitet habe.
  • Fotografieren ist eines meiner Hobbys. Wenn sich jemand meine Bilder anschaut, freut mich das immer wieder.

Bernhard Ueberwasser

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Simone Ueberwasser

Nach fast 20 Jahren in der EDV entschloss ich mich, noch ein Studium in Anglistik, deutscher Linguistik und Niederlandistik anzupacken. Im Jahre 2011 schloss ich dieses als Licentiata Philosophiae (entspricht dem internationalen Master of Arts) ab. Zur Zeit bin ich an meiner Dissertation. Neben dem (Doktorats-)Studium arbeitet ich sein 2009 in diversen Projekten der Universität Zürich.

 

Publikationen

Monographien:
2014   "Ein Requiem für den Genitiv? Vergleichende Betrachtungen zum Genitivgebrauch in den 1940er-Jahren und heute". Saarbrücken: AkademikerVerlag.
Peer reviewed:
2013   "Non standard data in Swiss text messages with a special focus on dialectal forms". In: Non-standard Data Sources in Corpus-based Research (ZSM-Studien 5). Aachen: Shaker, 7-24.
2013   Mit B. Ruef: "The Taming of a Dialect: Interlinear Glossing of Swiss German Text Messages". In: Non-standard Data Sources in Corpus-based Research (ZSM-Studien 5). Aachen: Shaker, 61-68.
Korpora:

2009-2015

 

Mit Elisabeth Stark und Beni Ruef: "Swiss SMS Corpus. University of Zurich". https://sms.linguistik.uzh.ch

2015

 

The Swiss SMS Corpus. Documentation, facts and figures". https://sms.linguistik.uzh.ch/sms-navigator/docu/

Diverses:
2012   Gastbeitrag "Three countries divided by a common language – on differences in language use" austrianresearchuk.wordpress.com 

 

Vorträge

2016  

Bessere und schlechtere Ansätze zum Finden von Kasusformen in Korpora. Ein Erfahrungsbericht. Erzählungen im Spracharchiv. Digital Humanities in der Sprach- und Kulturwissenschaft. Tübingen, 5./6. Oktober 2016.

   

Case variation in German PPs: Influence of the regional distribution. NWASV 2: New ways of analyzing syntactic variation. Ghent, 19. Mai 2016. 

2015  

sms4science.ch: A multi-lingual challenge for Part-of-Speech tagging. Social Media and CMC Corpora for the eHumanities: Annotation, analysis, Open Data. Rennes, 23 October 2015. 

   

Präpositionale Kasusvariation in einem DACH-Korpus: Eine korpuslinguistische Herausforderung. KO Korpuslinguistik von Anke Lüdeling. Berlin, 14. Oktober 2015.

   

"sms4science.ch: Languages in the corpus from a demographic perspective" und "sms4science.ch: From the creation of a corpus to multilingual linguistic research" (mit Elisabeth Stark). Universität Bern, 30. März 2015. Gastvortrag im Seminar "Language and Digital Media" von Crispin Thurlow.

2014  

German Long and Short Genitive Endings and their Spacial Distribution. Workshop Germanic Genitives. Freie Universität Berlin, 22nd – 24th May 2014 (Handout and Presentation).

2013  

Linguistische Korpora und grammatische Variation: Eine kumulative Dissertation. Vortrag im Rahmen des Doktorierendenkolloquium Linguistik der UZH. (Handout)

   

Mit Christa Dürscheid: (Kein) liberaler Umgang mit der orthographischen Norm. Empirische Befunde zur schriftlichen Alltagskommunikation: 35. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft (DGfS) vom 12. März bis 15. März 2013 an der Universität Potsdam

2012  

Pluri-Regional German Grammar: A Corpus based Approach. Grammar & Corpora 2012: 4th International Conference Prague (Handout)

   

Non Standard Data in Swiss Text Messages, NOSDAC Workshop Köln

2011  

Le corpus SMS suisse: Genèse et utilisation. Gastvortrag im Seminar »La communication par SMS (corpus, multilinguisme, aspects graphiques et morpho-syntaxiques)«, Université de Neuchâtel.

   

Normalisation et Annotation du corpus sms4science.ch. Problèmes et procédures envisagées. Séminaire n°4 du projet »sud4science LR«. Montpellier.

   

Das Schweizer SMS Korpus: Entstehung und Anwendung. Gastvortrag im Seminar »SMS rumantschs – in nov sguard sin la lingua da mintgadi«, Universität Zürich.

2010  

Der SMS-Korpus Navigator. Erster Workshop zum Schweizer SMS-Korpus. Universität Neuchâtel.

2009  

A Requiem for the German Genitive? Case in and across Languages. SKY (The Linguistic Association of Finland).

Dissertation

Nicht-kanonische Korpora als Basis für varietätenlinguistische Recherchen (non-canonical corpora as a basis for variational linguistic research):

Basierend auf annotierten Korpora, in denen beispielsweise Zeitungstexte aus Deutschland enthalten sind, können heute qualitativ hochstehende Untersuchungen zum Sprachgebrauch erstellt werden. Arbeitet man jedoch mit Daten aus anderen geographischen Gebieten oder mit anderen Textsorten, so verschlechtert sich die Qualität der Annotationen, weil die Tools, die zur Annotation verwendet werden nicht ausgelegt sind auf derartige nicht-kanonische Daten. Fundierte Aussagen z.B. zur Syntax werden deshalb aufwendiger und weniger signifikant bis unmöglich. Diese Art Korpora soll im Zentrum meiner Dissertation stehen. Zum einen soll gezeigt werden, wo tatsächlich Einschränkungen bestehen beim Arbeiten mit diesem Typ Daten. Zum anderen sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie trotzdem sinnvolle und aussagekräftige Resultate erzielt werden können. Diese methodischen Fragen werden jeweils aufgrund von spezifischen grammatischen Phänomenen untersucht und beschrieben. Der diatopische Schwerpunkt der einzelnen Aufsätze liegt sowohl auf standarddeutschen als auch auf dialektalen Daten aus der Schweiz, während thematisch Fragen zum Kasusgebrauch im Zentrum stehen sollen.

 

Schwerpunkte

Ich habe folgende Forschungsschwerpunkte:
  • Varietätenlinguistik
  • Grammatik
  • Korpuslinguistik
  • Sprache in den neuen Medien 

Presse

2015  

«In Zukunft wird es sehr viel weniger Analphabeten geben». Comticker

2013  

Lucie Machac: «knuddel u küss di ganz ganz fest». Berner Zeitung.

2010   «Kesketufe 2day? Jetudi lecritur SMS». L'Express. Page 3. Jeudi 17 juin 2010

Projekte

sms4science:
Von 2009 bis 2015 arbeitete ich im Projekt sms4science.ch in verschiedenen Funktionen. Ziel des internationalen Projektes waren die Erforschung der Kommunikation per SMS und die Analyse der spezifischen sprachlichen Merkmale, die mit dieser Art der Kommunikation verbunden sind. Damit dies gelingen konnte, haben sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern mit dem Ziel zusammengeschlossen, umfangreiche SMS-Korpora in einer möglichst grossen Anzahl von Sprachen zu erstellen.
What's up, Switzerland?
Das Projekt What's up, Switzerland?, in dem ich als Koordinatorin arbeite, hat das Ziel, die sprachlichen Merkmale in der WhatsApp-Kommunikation zu untersuchen. Es ist ein nicht-kommerzielles, universitäres Forschungsprojekt und ist nicht mit WhatsApp und Facebook verbunden. Ein entsprechende Gesuch für Forschungsgelder wurde vom SNF bewilligt. Projektbeginn war der 1. Januar 2016, das Projekt dauert 3 Jahre.

Kontakt

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