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Liguistik und Fasnacht

In Basel ist Fasnacht. Ein paar Schnitzelbänke haben mit etwas Grosszügigkeit linguistischen Bezug.

So greift z.B. sBangg-Ghaimnis das Jugendwort des Jahres 2009 auf: 

Rodriguez, Nimeley, Haris Seferovic,
Nasim Khalifa, Veseli, Mijatovic,
Gonçalves, Kiassambua, Sead Hajrovic,
Pajitim Kasami, Granit Xhake und Nakic.
Ihr dängget jetz: «Die sinn «plem-plem!» - Nai nai, das isch kai Witz:
Die Schwyzer Fuesball-Nati isch doch 's Bescht, wo's je het's git's !



Dann hätten wir einen neuen Bank mit dem Namen PereFyss. Nicht verstanden? Ich auch nicht, bis er es ausgesprochen hat. Es handelt sich bei dem Bank um einen Vater und einen Sohn und ausgesprochen wird es wie "Père et Fils". Eine kleine Lektion in französischen Transkription.

D'Schnapsbagge machen mit auf ein Varietäten-Phänomen aufmerksam. Ich bin der festen Meinung, dass ein Velo im Schweizer Standard immer ein Velo ist und erst recht im Dialekt. Ulrich Ammon hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass das nicht stimmt für die fahrbaren Untersätze, die im Militär gebraucht werden. Ich war misstrauisch, musste mich aber für die Schweizer Standardvarietät eines Besseren belehren lassen. Und jetzt sehe ich das auch noch im Dialekt:

Dr Ueli Muurer isch sooo e Schnuggelige - mir mien ihm gratuliere,
jetzt will är - anstell vo neye Kampfjet - d'Radfahrer wieder aggtiviere.
Jetzt stellet Euch emol vor, mir gryffe d'Schwoobe aa, mit de Velo - jä nai!!
Und scho igangs Lörrach hyylt ain: "Herr Lütnant, ich ha e Platte, ich will wieder hai!"