Language, technology, fotos and more
water

Neue Medien

Die neuen Medien und der entsprechende Sprachgebrauch sind immer wieder in der Presse. Jeder weiss es: die Sprache verludert, die jungen Leute können kein Deutsch mehr, wo führt denn das hin. Und schuld daran sind SMS, Chat, Facebook und Co.

Zum Glück weiss die Sprachwissenschaft, dass dem nicht so ist, wie man z.B. dem Buch "Wie Jugendliche schreiben" entnehmen kann. Auch das Projekt sms4science zeigt, dass das Schreiben in den neuen Medien keineswegs einheitlich ist.

Hier sammle ich Beiträge zu den neuen Medien. Es kann sich dabei um Äusserungen zum Thema handeln, aber auch um Statistiken und Informationen, die für Aufsätze gebraucht werden können.

Soziale Netzwerke

"Internetnutzer verbringen die meiste Zeit in Sozialen Netzen". Quelle: zdnet

Online- Offline-Freundschaften

"Jeder zweite Nutzer (49 Prozent) eines sozialen Netzwerks hat dort schon einmal eine Freundschaft beendet. Dabei wurde der Online-Kontakt in 43 Prozent der Fälle beendet, weil die Freundschaft auch im realen Leben in die Brüche gegangen war. So berichtet zdnet heute.

Kommunikationsüberlastung

"Der vernetzte Mensch droht sich in der digitalen Welt zu verlieren", so zitiert der Tagesanzeiger diese Woche die Kommunikationsforscherin Miriam Meckel. Ich bin da weniger pessimistisch. Das Problem ist m.E., dass wir nicht fähig sind, zu fokusieren und zu filtern. 

SMS, Facebook und die Mär von der falschen Rechtschreibung

Zehetmairs "Fetzenliteratur"  scheint im Moment in aller Leute Munde zu sein. Das hat auch sein Gute: so wird das Thema von der Presse aufgenommen und diskutiert. Manachmal, z.B. im Standard und beim Bayern 2, kommen dabei sogar gute Interviews zustande.

Google will künftig noch mehr wissen

Bis jetzt hatte Google zwei Funktionen streng getrennt: die Dienste, bei denen man sich mit Passwort anmeldet und die Suchfunktion. Das soll sich jetzt ändern gemäss einem Beitrag im Tagesanzeiger.

Facebook mal von einer andern Seite

Sonst finden sich hier meistens Beiträge zum Sprachgebrauch auf Facebook. Hier mal eine Mittteilung aus der Sparte Wirtschaft:

Wirtschaftswunder Facebook

Facebook einfacher

Facebook wird immer grösser, mit mehr Funktionen. Da verliert man schnell den Überblick. Hier soll die Software Path helfen, die nur noch das anzeigt, was man wirklich sehen will. Der Tagesanzeiger stellt sie vor.

Jugendliche und Facebook

"Der Medienpädagoge Thomas Merz plädiert dafür, den Umgang mit Medien schon im Kindergarten zu behandeln. Eltern rät er, die Online-Aktivitäten ihrer Kinder aufmerksam, aber gelassen zu betrachten". Den ganzen Artikel findet man heute im Tagesanzeiger.

Beliebte Homepages

Gemäss ZDNews hat Niesen die Zugriffszahlen auf Homepages für 2011 bekannt gegeben. Google liegt zwar immer noch vorne, ist aber dicht gefolgt von Facebook.

Hybridzeitung

Da muss man aus dem Spiegel erfahren, dass es in meiner Heimatstadt ein neues Zeitungskonzept gibt:

 Die [Zeitung] soll ein echtes Hybridmedium sein. Keine Tageszeitung mit angehängtem Magazin, kein Wochenblatt mit angehängtem Portal, sondern beides: eine Website, die permanent aktuell berichtet, und eine Wochenzeitung, die jeden Freitag auf 64 Seiten Hintergründe beleuchtet, Themen setzt, Debatten lanciert.

Interessantes Konzept. Vielleicht ist das die Zukunft der gedruckten Presse? Es entspricht meiner Kenntnis nach auch in Etwa dem Konzept der Japaner, die schon immer mikrige Tageszeitungen hatten und dazu ein Wochenblatt mit Hintergrund-Informationen in einem U-Bahn kompatiblen Format