Schweizer Wörter des Jahres
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- Kategorie: Sprachwandel
- Erstellt am Sonntag, 05. Dezember 2010 17:14
Wort des Jahres: Ausschaffung. 20 Minuten dazu: "Auch das Wort des Jahres fällt auf den ersten Blick ein wenig enttäuschend aus. «Ausschaffung» wurde ausgewählt. Hannes Hug stellt fest, dass die Schweiz fest im Banne der SVP-Initiative und des Gegenvorschlags gestanden hätte in der zweiten Hälfte von 2010. Während man früher noch «Rückführung ins Heimatland» sagte, ist der Umgangston abwertender geworden. Jetzt will man nur noch ein Problem loswerden."
Unwort des Jahre: FIFA-Ethikkommission. 20 Minuten: "Laut Hannes Hug löst die Fifa ein hausgemachtes Problem mit einer hauseigenen Untersuchungskommission und das sei ein Widerspruch in sich selber." Ja, da hab ich Verständnis und Fifa und Ethik ist in sich ein Oxymoron.
Satz des Jahre: «Die Schweiz ist eine frustrierende Alpen-Demokratie.» Wenn ich diese Wahl hier sehe, hab ich durchaus Verständnis für diese Aussage.
Jugendwort des Jahre: hobbylos. 20 Minuten: "«Hä?», mag man sich fragen. Hat die Schweiz nicht mehr zu bieten? Eine spontane Umfrage von 20 Minuten Online unter Jugendlichen hat ergeben, dass dieser Ausdruck zwar existiere, «Du hesch kei Hobbys» jedoch viel häufiger gebraucht wird." Das scheint aber beim Jugendwort Programm zu sein.
Alles in allem eine ziemlich sinnlose Übung.


