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Schuster, bleib bei deinen Leisten

Peter von Matt äussert sich im Tagesanzeiger zum Schweizer Dialekt... und Pedro Lenz schreibt eine Replik... und ebenso Guy Krneta... und ... ich nehme an, es kommen noch mehr. Dialekt ist ein Thema wie Bildungspolitik, jeder fühlt sich als absolute Autoritätsperson und problemlos fähig, als Experte aufzutreten. Die Begründung "ich war auch mal in der Schule" bzw. "ich sprech auch Dialekt" scheint zu genügen.

Ach ja, ihn hab ich noch vergessen, den lieben Bürger, der hat ja auch noch eine Experten-Stimme.

Nofri hat heute morgen noch auf ein paar Artikel aufmerksam gemacht, die ich übersehen hatte. Dazu gehört der eines Sekundarlehrers, der weiss, das Niederländisch ein deutscher Dialekt ist, mit dem Präsidenten des Schweizerischen Vereins für die deutsche Sprache und einem Journalisten.

Jetzt kommt doch tatsächlich noch etwas mit Fleisch am Knochen zu diesem Thema: ein kleiner Bericht über den kleinen Sprachatlas der deutschen Schweiz.

Wurde auch Zeit, jetzt kommt mit Helen Christen doch noch eine Linguistin zum Wort. Hab ich Vorurteile? Für mich ist das der erste Artikel zum Thema, der nicht polemisch und reisserisch ist.

Nachdem Helen Christen mit korrekten, sachlichen Argumenten anscheinend die geladene Stimmung in Bezug auf die Diskussion entschärft hat, ist dem Tagi heute ein neues Themenfeld rund um den Dialekt in den Sinn gekommen, mit dem man sicherlich wieder Feuer in die Debatte bringt: die Situation der Deutschen. Der Tagi bleibt sich treu "wir bleiben dran" ...

Das nächste Kapitel wird allerdings von der Weltwoche geschrieben. Der Artikel selber unterliegt dem Copyright, deswegen kann ich ihn  hier nicht posten, die Diskussion dazu sagt aber viel aus über das Niveau der Weltwoche-Leser.

Zu diesem Themenkreis gehört übrigens auch der Beitrag zu Schweizerdeutsch im Tatort

Und ganz neu zum Thema ein verwandter Artikel im Tagi: In Genf wird Schweizerdeutsch Pflichtfach