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Manchmal liest man etwas im Netz, das man im Moment zwar nicht brauchen kann, das aber eigentlich interessant tönt. Nun setzt man einen Bookmark im Browser und vergisst es.
Weil man ja nie weiss, was man noch brauchen kann, versuche ich, Beiträge mit Bezug zur Sprache hier zu sammeln. Vielleicht nützen sie ja mir oder jemand anderem wieder einmal etwas.
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Sprache -
Sprachwandel
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Gestern in der Forchbahn sass eine junge Frau im gleichen Abteil. Nach einem 30 Sekunden Gespräch mit ihrem Mann, musste sie dieses 30 Minuten mit ihrer Freundin diskutieren und analysieren. Wie sinnvoll das ist, und wie sinnvoll es ist, so etwas in der Bahn zu tun, sei dahingestellt.
Interessant war aber, ihr Sprachgebrauch. Sie berichtete ja, dauern, was sie gesagt hat und was ihr Mann. Die direkte Rede wurde dabei nicht eingeleitet mit ...dann sagte er... dann sagte ich..., sondern konsequent mit ...und er so, ... und ich so... Ich frage mich nun, ob dies ein Anglizismus bzw. Amerikanismus ist, der bis jetzt unbemerkt durch ging. Mich erinnert die Formulierung nämlich stark ans Amerikanische ...and he went like... Ob das wohl die Übersetzung ist, die für amerikanische Serien gebraucht wird und die sich jetzt auch im Deutschen eingebürgert hat? |
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Sprache -
Allgemein
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Ich hab schon mal einen Artikel gepostet hier, dass englische Reisebüros mit gewissen Vornamen nicht mehr anschreiben, weil sie glauben, dass diese Leute eher pöbeln. Nun kommen zwei neue Studien der Uni Oldenburg, dass Kinder mit gewissen Vornamen (Mandy, Kevin) als "verhaltensauffällig" abgestempelt würden und schlechtere Noten bekämen. Quelle: spiegel online |
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Sprache -
Varietäten
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Schiesst jetzt der Tagi gegen die Deutschen oder gegen den Blick bzw. Ringier?
Nach dem «Blick» erhält auch der «SonntagsBlick» einen deutschen Chefredaktor. Dass im Kader dieser Blätter nur noch wenige Schweizer arbeiten, schlägt sich in der Sprache und in der Themenwahl nieder. |
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Sprache -
Neue Medien
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"Ein Inflektiv ist eine infinite und unflektierte Verbform, die im Deutschen in Analogie zum Grundwort des englischen Infinitivs als deverbale Reduktion durch Weglassen der deutschen Infinitivendungen -n oder -en gebildet wird (seufz, gähn)." (Wikipedia)
Können denn Inflektive auch im Englischen gebildet werden? Ich behaupte, me like im Folgenden ist ein englischer Inflektiv:
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Sprache -
Neue Medien
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Diese private "Postkarte" hab ich diesen Sommer erhalten:
Interessant ist dabei, dass das Bild offensichtlich den Text gänzlich ersetzt. Statt eines Textes "wir sind in Pisa und geniessen das schöne Wetter" steht das Bild der Familie vor dem schiefen Turm im Vordergrund und spricht für sich selbst. Lediglich ein Betreff sowie die kurze Zeile "Saluti da..." sind Textelemente. Zu erwähnen ist dabei, dass es sich um eine mehrsprachige Familie handelt, der Text müsste also für die liebe Verwandtschaft mindestens doppelt verfasst werden, während Saluti offensichtlich als verständlich für alle angesehen wird.
Auf der anderen Seite bietet E-Mail als "Postkarten"-Medium den Vorteil, mit einer Kommunikation gleich über 70 Adressaten anzuschreiben. Konsequenterweise wurden dann von dieser Ferienreise aus auch mehrere derartige Mails verschickt. |
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Sprache -
Neue Medien
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Bye-Bye Print: Was manche Zeitung und Zeitschrift schon versucht hat, soll nun auch einen US-amerikanischen Buchverlag retten. Dorchester Publishing druckt künftig nur noch auf Bedarf - und stellt sonst auf E-Books um. Damit ist das Haus seiner Zeit voraus. Quelle: spiegel online |
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Sprache -
Allgemein
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Das bedrohte Rätoromanisch erhält unerwartete Unterstützung von Einwanderern aus Portugal. Die Gastarbeiter und die Gastregion haben beide einen Nutzen davon. Quelle: Tagi |
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Sprache -
Neue Medien
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Die globale Twitter-Gemeinde hat einen Meilenstein erreicht: Seit Beginn des weltweiten Microblog-Dienstes im März 2006 sind nach Angaben des Unternehmens 20 Milliarden Kurznachrichten verbreitet worden. Quelle: Tagi |
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Sprache -
Sprachwandel
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Interview im Tagi mit Rudolf Hoberg zum Thema Sprachzerfall. Mit vielem spricht er mir aus dem Herzen, die Aussage "Aber zum Beispiel das Schwinden des Genitivs zu beklagen, ist völliger Unsinn. Es hat noch nie eine Zeit gegeben, in der mehr Genitive benutzt wurden als heute." scheint mir schon etwas undifferenziert. |
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Sprache -
Varietäten
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Ein wunderschöner Cäs Keiser Clip über Dialekte findet sich beim Schweizer Fernsehen. |
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Sprache -
Sprachwandel
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Der Tagi hat eine durchaus witzige Uebersicht. |
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Sprache -
Allgemein
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So was gibt's wohl nur in Deutschland: gemäss Tagi war Günther Netzer zwar der Trauzeuge von Gerhard Delling, sich zu duzen, das kommt dann aber nicht in Frage. Il sont foux les ... |
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