Simone & Bernhard Ueberwasser: Language, Technology, Photography and more ...

In unserem Blog berichten wir über Dinge, die uns auffallen, amüsieren oder betrüben. Mehr Informationen zu Simones linguistischen Aktivitäten gibt es in der oberen Navigationsleiste.

Das Anna, der Peterle und das Merkel

Auf dem Sprachlog gibt es heute einen spannenden Gastbeitrag von Damaris Nübling. Sie stellt u.a. fest, 

… dass sich jahrhundertelanger Androzentrismus tief in die Grammatik eingegraben hat und sich noch heute in der Möglichkeit zeigt, weibliche Vor– und auch Familiennamen ins Neutrum setzen zu können. 

Welche Konnotation das hat und wie es sich auf die Gesellschaft auswirkt, liest man am besten im Artikel selber nach.

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Walliser sprechen ohne Punkt und Komma

So ganz stimmt der Titel heute im Tagesanzeiger ja nicht, denn wie weiter unten steht, haben Beat und Adrian herausgefunden, dass die Züricher die längsten Phrasen machen. Lesenswert ist der Artikel trotzdem.

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Warum eine Studie durchführen, wenn es die Leute doch besser wissen?

Wenn ich den Leuten erzähle, dass die Auswertung meiner Lizarbeit ergeben hat, dass der präpositionale Genitiv in den letzten 70 Jahren kaum zurückgegangen ist, dann bekomme ich die Antwort "ja, aber bei wegen und während hört man halt doch viel öfter den Dativ heute".

Wenn Adrian in seiner Untersuchung zum Schluss kommt, dass der Zürcher Dialekt mehr Prestige hat als der Berner, dann wissen die Leserkommentare sofort: "Glaube kaum dass das Zürichdeutsch beliebter ist". Dass beliebt und mit Prestige nicht das Gleiche ist, wird dabei nicht hinterfragt.

Manchmal frage ich mich schon, wozu wir überhaupt Studien durchführen, wenn es doch alle besser wissen. 

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Bilingual spellchecking coming to Chrome

As Engadget lets us know today, Google Chrome will probably soon support bilingual spellchecking. Looking forward to that!

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Das digitale Lachen auf Facebook

Der Tagesanzeiger berichtet heute, dass Facebook das Lachen seiner User untersucht hat:

Alter und Geschlecht spielen tatsächlich eine Rolle, auf welche Weise und wie lange gelacht wird. Frauen – genau wie jüngere User – setzen auf Emojis, während Männer beim Lachen ausnahmsweise auf mehr Worte setzen, also auf haha oder hehe.

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