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Mein iPad ist mehrsprachig! Ich kann ja damit leben, dass ich zwischendurch deutsche Texte bekomme, obwohl ich Englisch gewählt habe für das Betriebssystem. Aber das:

teilwis wulchig

wetter

geht doch etwas zu weit. Wenn schon müsste es teilwis wolkig sein, ich sprech doch Baseldeutsch! Dass mein iPad das nicht weiss …

Markiert in: Dialekt Humor iPhone
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Spontane Sprache oder gescriptet? 20minuten konsultiert dazu die Linguistik, genauer Martin Luginbühl. Er wird zitiert mit:

«Die Äusserungen des diesjährigen Bachelors weisen Merkmale auf, die in spontaner, gesprochener Sprache in dieser Häufung nicht vorkommen»

Da sieht man wieder mal, wozu die Linguistik gut sein kann.

Markiert in: Fernsehen
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Weibliche Teenager beherrschen die Welt, und zwar mit ihren Smartphones. Das ist nur ein ganz kleines bisschen übertrieben. Eigentlich schade, denn ihre Antipoden, die realpolitisch herrschenden älteren Männer, machen ihren Job derzeit nicht unbedingt konkurrenzlos gut (Quelle: Zustand der Welt). 

Weiterlesen bei Spiegel online ...

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Reden von US-Präsidenten werden immer simpler

So liess uns der Tagesanzeiger wissen, basierend auf einer Untersuchung von Vocativ. Aber kommt man zu aussagekräftigen Resultaten, wenn man einen einfachen Test, der v.a. dazu dient, die die Lesbarkeit eines Textes formal zu bestimmen, auf diachrone Daten anwendet?

Fehler 1: Textsorte

Der verwendete Flesch–Kincaid readability test (es wird nicht gesagt, welcher) wurde primär für militärische Handbücher entwickelt, in der Untersuchung wird er auf die Rede von Präsidenten angewendet. Textsorten unterscheiden sich. Kann man Algorithmen wirklich so einfach übertragen?

Fehler 2: Allgemeine sprachliche Veränderungen

Der Test berüchsichtigt im Wesentlichen die Anzahl Wörter pro Satz und die Anzahl Silben pro Wort. Reden aus dem 18. Jh. werden mit Reden aus dem 21. Jh. verglichen. Ist das statthaft? Müsste man nicht zuerst den allgemeinen Sprachgebrauch dieser beiden Jahrhunderte (und von denen dazwischen) normieren? Vielleicht gibt es im 21. Jh. generell mehr kurze Wörter als im 18. Jh? Ich habe nicht die Zeit, eine Studie dazu zu suchen, aber bevor ich so eine Untersuchung publizieren würde, würde ich mich sicherlich erst über allgemeine Veränderungen schlau machen. 

Fehler 3: Soziokultureller Hintergrund

Die Reden von Washington waren an Senatoren und Kongressmänner adressiert. Die Reden von Bush und Obama sind, weil es Fernsehen gibt, an alle Amerikaner gerichtet. Wenn die modernen Reden einfacher sind, so sind sie dies wahrscheinlich nicht, weil die Präsidenten weniger klug sind, wie der TA suggeriert, sondern gerade weil sie intelligent sind und ihre Reden adressaten-adäquat schreiben ... lassen.

Fehler 4: Wer ist der Autor?

Kann tatsächlich jemand so dumm sein, zu glauben, die Präsidenten schreiben ihre Reden selber?

Fazit

Statistische Tests sind praktisch und einfach anzuwenden. Man sollte sich aber gut überlegen, welcher Test für welche Daten brauchbar ist. Und wer derartige Schlagzeilen liest, sollte sich vielleicht auch zwei mal überlegen, was wirklich hinter einer Untersuchung steht. Nicht alles, was sich wissenschaftlich nennt, ist dies auch.

Nachtrag:

Wer tatsächlich etwas über die sprachliche Fähigkeiten von Präsidenten sagen möchte, würde sich wohl besser spontan produzierten Text vornehmen, wie z.B. diesen hier. Aber Achtung: Auch diese Aussage ist polemisch, denn ein derartiger Versprecher hat keinerlei Aussagekraft, da würde es eine viel grösseren Datenmenge brauchen.

Markiert in: Politik Statistik
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